KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Gelungener Neustart im Mittelstand – alles Weitere hängt von der Pandemie ab

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Im Juli ist das mittelständische Geschäftsklima zum dritten Mal in Folge angestiegen. Das zeigt, dass den kleinen und mittleren Unternehmen der Neustart nach der Eindämmung der ersten Infektionswelle recht gut gelungen ist. Auf einem soliden Erholungskurs geht es ins Sommerquartal, so das KfW-ifo-Mittelstandsbarometer. Positiv sei vor allem, dass sich auch die Lageurteile verbessern. Der Gegenwind nehme aber zu. Insbesondere der exportorientierten Industrie schade die global weiterhin hohe Infektionsdynamik. Die neuerdings auch hier zu Lande wieder gestiegenen Neuinfektionen seien außerdem ein Risiko für fast alle Branchen. Weiterlesen[…]


Corona-Krise verunsichert den Venture Capital-Markt und verändert Investorenlandschaft

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Start-ups haben mit Umsatzein­brüchen zu kämpfen, wodurch sich auch die Gefahr des Scheiterns erhöht hat. Zugleich bekommen sie die Krise auch finanzierungs­seitig zu spüren, da sogar bereits zugesagte Deals zum Teil nicht getätigt wurden. Offenbar war die große Unsicherheit durch den Corona-Schock dafür ausschlaggebend. Die Gefahr für weitere coronabedingt geplatzte Deals dürfte mittlerweile aber gebannt sein. Wie lange sich die Investoren jetzt vor allem auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, wird vermutlich aber davon abhängen, wie gut Unternehmen und Volkswirtschaften durch die Krise kommen. Was bedeutet die Corona-Krise für den deutschen Venture Capital-Markt? Wie verhalten sich die Marktteil­nehmer und welche Konsequenzen ergeben sich? In einer Sonderbefragung der KfW haben 24 Venture Capital-Investoren einige Aspekte eingeschätzt. Weiterlesen[…]

Viele Unternehmen in Italien und Spanien gefährdet: Nach Einbruch der Wirtschaft stark steigende Insolvenzen erwartet

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Spanien und Italien sind früh und hart von der Corona-Pandemie getroffen worden. Die Folgen für die Volkwirtschaft waren gravierend. Der Weg zur wirtschaftlichen Erholung in Spanien und Italien wird trotz Steuerstundungen und Liquiditätsgarantien lang und beschwerlich, erklärt Coface Deutschland. Der Kreditversicherer prognostiziert für Spanien einen Einbruch der Wirtschaftsleistung im Jahr 2020 um 12,8% und für Italien um 13,6%. Die Unternehmensinsolvenzen werden in Spanien bis 2021 voraussichtlich um 22% und in Italien um 37% gegenüber 2019 zunehmen. Für 2021 erwartet Coface, dass das BIP Spaniens und Italiens um 10,2% bzw. 8,9% steigen wird, so dass die Volkswirtschaften dann noch 3,9% bzw. 5,9% unter dem Niveau von 2019 bleiben werden. Weiterlesen[…]

Business Angels: Zwischenbilanz der Säule II des Start-up-Schutzschildes

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Nach fast zwei Monaten des Wartens hat eine Reihe von Förderinstituten der Länder die Säule II Programme des Corona Schutzschildes der Bundesregierung für Start-ups veröffentlicht. Nach Hamburg und Schleswig-Holstein haben inzwischen auch Nordrhein-Westfalen, Berlin und Bayern ihre Säule II Programme gestartet. Eine erste Zwischenbilanz von diesen fünf Bundesländern zeigt bereits, so das Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND), dass Vielfalt Trumpf ist. Business Angels müssen sich mit jedem Bundesland individuell befassen, wenn ihre Start-ups in unterschiedlichen Bundesländern beheimatet sind. Während Schleswig-Holstein nur wenige Eckpunkte festgeschrieben hat und im Übrigen quasi für alles offen ist, haben die anderen Länder fest umrissenen Programme vorgelegt. Weiterlesen[…]

Corona digitalisiert die deutsche Wirtschaft

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Covid-19 hat die Welt fest im Griff. Welche Auswirkungen dies auf die Unternehmen und ihre Arbeitsabläufe hat, untersuchte das ifo Institut im Auftrag von Randstad Deutschland im zweiten Quartal 2020 mittels einer Befragung von knapp 800 deutschen Personalleitern. Bei der Mehrheit der deutschen Unternehmen (55%) hat die Corona-Pandemie den digitalen Wandel vorangetrieben. 31% der Unternehmen führten z.B. Computer-Programme zur Zusammenarbeit im Betrieb ein. Weitere 36% intensivierten die Nutzung bereits vorhandener digitaler Instrumente. Weiterlesen[…]

Finanzinvestoren halten sich in Corona-Pandemie zurück

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Das Transaktionsvolumen auf dem deutschen Private Equity-Markt ist im ersten Halbjahr von 112 auf 94 Deals eingebrochen. Das entspricht einem Rückgang um 16% und markiert den niedrigsten Wert seit 2016. Zwei Megadeals und die Corona-Krise haben den deutschen Private Equity-Markt im ersten Halbjahr geprägt. Insbesondere im zweiten Quartal machte sich die Zurückhaltung der Finanzinvestoren infolge der Corona-Pandemie bemerkbar. Von April bis Juni führten sie lediglich 38 Deals durch, im ersten Quartal waren es noch 56 Transaktionen, so eine Analyse des deutschen Private Equity-Marktes. Weiterlesen[…]

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