Bewertung

Multiples und Beta-Faktoren für deutsche Branchen

Der Lehrstuhl Finanzmanagement und Banken an der HHL Leipzig Graduate School of Management ermittelt vierteljährlich Multiplikatoren, Beta-Faktoren und Eigenkapitalkosten für den deutschen Kapitalmarkt und stellt diese auf der Internetseite www.finexpert.info und in CORPORATE FINANCE zur Verfügung. Die Daten zeichnen sich durch Transparenz und Nachvollziehbarkeit aus. Im Folgenden finden Sie die entsprechenden Daten zum Stichtag 15.10.2018. The Chair of Financial Management at HHL Leipzig Graduate School of Management publishes on a quarterly basis multiples, beta factors, and cost of capital for German industries. The information is available on the website www.finexpert.info and in the professional journal CORPORATE FINANCE. The data is characterized by transparency and traceability; the details of the used calculation methods can be reviewed in „Multiples und Beta-Faktoren für deutsche Branchen – Erläuterungen zu den Kapitalmarktdaten von www.finexpert.info und CORPORATE FINANCE“ in

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Zur Variabilität des Price/Book-Multiplikators bei der Bewertung von Banken

Der Aufsatz untersucht empirisch die Einflussfaktoren des Price/Book-Multiplikators für Banken mit einem speziellen Fokus auf deren aktuellen aufsichtsrechtlichen Kapitalausstattungen gem. Basel-III-Rahmenwerk. Die Untersuchungen basieren auf einer Stichprobe von 315 Beobachtungspunkten europäischer Finanzinstitute. Die beschriebenen Analysen zeigen auf, dass die Höhe der P/B-Multiplikatoren durch bankspezifische Risiken des Geschäftsmodells, erwartete Eigenkapital(über)renditen, zukünftiges Ergebniswachstum, Thesaurierungsquoten sowie gegenwärtige aufsichtsrechtliche Eigenmittelausstattungsquoten erklärt werden kann. Bei der Plausibilisierung von objektivierten Unternehmenswerten und subjektiven Entscheidungswerten von Banken auf Basis des Price/Book-Multiplikators sollte deshalb bei der Auswahl geeigneter Vergleichsunternehmen insb. auf diese Einflussgrößen geachtet werden, da diese wesentlich die Höhe des Multiplikators bestimmen. This article studies empirically influencing factors

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Marktstudie über die Bewertungspraxis von Venture Capital-Managern in Deutschland

– Wesentliche Erkenntnisse zur Bewertung von und Vertragsgestaltung mit Portfoliounternehmen –

Der Beitrag fasst die Ergebnisse der von den Autoren im Jahr 2018 durchgeführten Marktstudie unter 38 Venture Capital-Managern zur Bewertung von Portfoliounternehmen zusammen und liefert wesentliche Erkenntnisse zur Bewertungspraxis. The article summarizes the results of the market study conducted by the authors in 2018 among 38 venture capital managers on the valuation of portfolio companies and provides the key findings on valuation practice.

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Value, Price and Beta: Some Clarifications

In CAPM-oriented valuations, not only the relationship between value and price, but also between price and beta is discussed intensely: What consequences result from biased share prices for the reliability of beta? The article describes reasons for in the short term biased share prices before examining the relationship between share price and beta with the help of propositional logic. The results partly contradict conclusions in the German jurisdiction and form a base for rules of thumb how to act in the valuation of market-listed corporations. Das ohnehin intensiv diskutierte Verhältnis zwischen Wert und Preis wird bei CAPM-basierten Bewertungen oft um die Frage nach den Wirkungen „verzerrter“ Aktienkurse auf das Beta der betrachteten Aktie erweitert. Nach einer kurzen Beschreibung möglicher Gründe für kurzfristige Verzerrungen von Aktienkursen untersucht der Beitrag die aussagenlogisch ableitbaren Beziehungen zwischen verzerrten und unverzerrten Aktienkursen und Betas. Die Ergebnisse

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Kapitalisierungszinssätze in der Unternehmensbewertung

– Eine empirische Analyse inländischer IFRS-Konzernabschlüsse 2017 –

Im Zuge der mindestens einmal jährlich vorzunehmenden Überprüfung des Goodwills muss eine bewertungsobjektspezifische Bestimmung des der Unternehmensbewertung zu Grunde zu legenden Zinssatzes erfolgen. Der Beitrag stellt die Fortsetzung des in CF 2017 S. 248 veröffentlichten Beitrags „Kapitalisierungszinssätze in der Unternehmensbewertung – Eine empirische Analyse inländischer IFRS-Konzernabschlüsse 2016“ dar. Ergänzend zu diesem Beitrag wird die Entwicklung des Kapitalisierungszinssatzes zur Goodwillbewertung um das Geschäftsjahr 2017 erweitert. According to IAS 36, goodwill must be submitted to an (at least) annual impairment-test, which requires a company-specific discount rate for future cash-flows. The article is a continuation of the article „Kapitalisierungszinssätze in der Unternehmensbewertung – Eine empirische Analyse inländischer IFRS-Konzernabschlüsse 2016“ published in CF 2017 p. 248. In addition to this contribution, the development of the capitalization interest rate for

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Die Ableitung der Marktrisikoprämie – auch eine Frage des risikofreien Zinssatzes

Durch die Finanzmarkt- und Schuldenkrise haben sich die Kapitalmarktverhältnisse fundamental verändert. Dies hatte signifikante Auswirkungen auf die Bestimmung der Marktrisikoprämie. Dabei beschäftigt sich ein Großteil der Diskussion mit der Gegenüberstellung von historischer und impliziter Marktrisikoprämie. Dieser Beitrag erweitert diese Diskussion um Aspekte, die für die Ermittlung einer sachgerechten Marktrisikoprämie relevant sind und denen bei der Wahl des risikofreien Zinssatzes die entscheidende Rolle zukommt. Dies bezieht sich insbesondere auf die Investorenperspektive, welcher seit der Abkoppelung des deutschen vom internationalen Zinsniveau enorme Bedeutung zukommt. The global financial market and European debt crisis have changed the capital market conditions fundamentally. This developement still has significant impact on the determination of the market risk premium. The focal point of the discussion currently revolves around the topics historical and implicit market risk

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Multiples und Beta-Faktoren für deutsche Branchen

Der Lehrstuhl Finanzmanagement und Banken an der HHL Leipzig Graduate School of Management ermittelt vierteljährlich Multiplikatoren, Beta-Faktoren und Eigenkapitalkosten für den deutschen Kapitalmarkt und stellt diese auf der Internetseite www.finexpert.info und in CORPORATE FINANCE zur Verfügung. Die Daten zeichnen sich durch Transparenz und Nachvollziehbarkeit aus. Im Folgenden finden Sie die entsprechenden Daten zum Stichtag 15.07.2018. The Chair of Financial Management at HHL Leipzig Graduate School of Management publishes on a quarterly basis multiples, beta factors, and cost of capital for German industries. The information is available on the website www.finexpert.info and in the professional journal CORPORATE FINANCE. The data is characterized by transparency and traceability; the details of the used calculation methods can be reviewed in „Multiples und Beta-Faktoren für deutsche Branchen – Erläuterungen zu den Kapitalmarktdaten von www.finexpert.info und CORPORATE FINANCE“ in

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Erfolgreiche Value-Anlagestrategien durch risiko- und ratinggerechte Unternehmensbewertung

Bei der Bewertung von Unternehmen, die insbesondere durch kapitalmarktorientierte Verfahren (z.B. unter Nutzung des CAPM) geprägt ist, werden die Implikationen der durch das Rating ausgedrückten Insolvenzwahrscheinlichkeit und der originären Ertragsrisiken (Variationskoeffizient der Gewinne) meist wenig beachtet. In diesem Beitrag findet eine Verbindung der Bewertungstheorie für unvollkommene Märkte mit der empirischen Kapitalmarktforschung statt. Dabei wird zunächst ausgehend von den geschätzten Gewinnen, der geschätzten Insolvenzwahrscheinlichkeit (Rating) und der Gewinnvolatilität ein fundamentaler, risikogerechter Unternehmenswert und damit ein Wert-zu-Preis-Verhältnis (W/P) berechnet. Die empirische Studie für den deutschen Aktienmarkt zeigt, dass eine „Value-Anlagestrategie“, basierend auf W/P, eine hohe risikoadjustierte Rendite von ca. 9,4% p.a. (bzgl. CAPM) generiert, die auch durch das Fama-French-Modell nicht erklärt werden kann. Anders als bei üblichen Faktormodellen ist keine

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