Bewertung

Entwicklung eines fundamentalen Scoring Modells zur Aktienbewertung

Im Beitrag wird ein fundamentales Scoring Modell zur Aktienbewertung entwickelt. Das Kursziel basiert auf den absoluten Bewertungsverfahren der Discounted Cashflow-Methode sowie der Multiplikatormethode und wird durch eine Kennzahlenanalyse plausibilisiert. Das Modell wird am anonymisierten Beispiel eines börsennotierten Automobilzulieferers getestet. Hierzu wurden alle relevanten Kennzahlen hergeleitet und im Scoring Modell zusammengefasst. Im Resultat wird für das Beispielunternehmen eine Kaufempfehlung in Form eines Strong Buy ausgesprochen. This article develops a fundamental scoring model for stock valuation. The received target share price is based on absolute valuation models as the Discounted Cashflow Approach and the Multiple Approach. It is furthermore checked and supported by different financial ratios. The model is tested for a listed automotive supplier. All relevant ratios are determined and integrated into the scoring model. The result shows a strong buy recommendation.

weiterlesen

Multiples und Beta-Faktoren für deutsche Branchen

Der Lehrstuhl Finanzmanagement und Banken an der HHL Leipzig Graduate School of Management ermittelt vierteljährlich Multiplikatoren, Beta-Faktoren und Eigenkapitalkosten für den deutschen Kapitalmarkt und stellt diese auf der Internetseite www.finexpert.info und in CORPORATE FINANCE zur Verfügung. Die Daten zeichnen sich durch Transparenz und Nachvollziehbarkeit aus. Im Folgenden finden Sie die entsprechenden Daten zum Stichtag 14.04.2017. The Chair of Financial Management at HHL Leipzig Graduate School of Management publishes on a quarterly basis multiples, beta factors, and cost of capital for German industries. The information is available on the website www.finexpert.info and in the professional journal CORPORATE FINANCE. The data is characterized by transparency and traceability; the details of the used calculation methods can be reviewed in „Multiples und Beta-Faktoren für deutsche Branchen – Erläuterungen zu den Kapitalmarktdaten von www.finexpert.info und CORPORATE FINANCE“ in

weiterlesen

Studie zur Bewertungspraxis bei gesellschaftsrechtlichen Anlässen 2010 – 2016

Die vorgestellte Studie gibt einen Einblick in die Bewertungspraxis der Jahre 2010 bis 2016 bei Gutachten aus gesellschaftsrechtlichen Anlässen, wie z.B. Squeeze-outs. Den sinkenden Basiszinssätzen stehen nicht nur steigende Marktrisikoprämien gegenüber, sondern auch zurückgehende Wachstumsraten der nachhaltigen Ergebnisse. Erkennbar ist eine Tendenz, Betafaktoren für mehrere Zeiträume und Erhebungsintervalle sowohl mit lokalen als auch internationalen Referenzindizes zu erheben, damit auf eine breitere Datenbasis zu stützen und größere Transparenz herzustellen. The study presented gives insights into the valuation practice in the years 2010 to 2016 applied in valuation reports for legal purposes like squeeze-outs. Lower risk free rates are partly compensated by higher market risk premia and lower growth rates of sustainable earnings. There is an observable trend to derive risk premia by calculating beta factors for more than one period of time and different intervals, to use local as

weiterlesen

Theorie und Praxis der Restwertermittlung im Lichte einer Marktwert-Buchwert-Lücke

– Implikationen für die Unternehmensbewertung –

Die sachgerechte Bestimmung des Restwertes ist und bleibt ein Dauerbrenner in der Bewertungsliteratur. In diesem Rahmen unterstellen Anwender kapitalmarktorientierter Modelle regelmäßig die Übereinstimmung buch- und marktwertorientierter Renditen spätestens am Ende einer „Competitive Advantage Period“. Anderenfalls würde es Unternehmen gelingen, bis in die Ewigkeit ökonomische Überrenditen („Excess Returns“) zu erwirtschaften. Diese Begründung hat prima facie den Charme auf abrufbare historische Buchrenditen aufbauen zu können, sie birgt – ungeachtet des Vergangenheitsbezuges – gleichwohl die Gefahr einer systematischen Fehlbewertung. Denn die Gleichsetzung von Buch- und Marktrenditen setzt einen Zustand voraus, der realiter nicht gegeben ist: die Abstinenz einer Marktwert-Buchwert-Lücke. The proper determination of the terminal value is an ongoing issue in valuation literature. In this context, the users of capital market-oriented models regularly assume conformity between accounting

weiterlesen

Der Betafaktor und die Praxis

– Anmerkungen zu Muschallik/Rowoldt,

Der Beitrag kommentiert den zweigeteilten Artikel von Muschallik/Rowoldt in CF 2016. Dabei wird insbesondere deutlich, dass die in der Praxis häufig bemängelte „Belastbarkeit“ des eigenen Betas regelmäßig die alternative Verwendung eines Peer Group-Betas nicht rechtfertigen kann. Zudem sind die Umsetzungsprobleme für eine Peer Group-Verwendung kaum durch allgemein anzuerkennende Vorgaben in den Griff zu bekommen. The author comments the split article by Muschallik/Rowoldt in CF 2016. Doing this, he especially demonstrates that the often criticized (seemingly missing) reliability is regularly no reason for the alternative use of a peer group-beta. Furthermore, the implementation problems for the use of a peer group can hardly be solved by generally accepted guidelines.

weiterlesen

Status Quo der Unternehmensbewertungsverfahren in der Praxis

Die empirische Analyse zeigt die derzeit vorherrschende Dominanz der DCF-Verfahren im Rahmen der Unternehmensbewertung bei deutschen CDAX-Unternehmen. Das Ertragswertverfahren hat hingegen in den letzten Jahren an Bedeutung verloren. Zur Plausibilitätskontrolle greifen die Unternehmen häufig auf das Multiplikatorverfahren zurück. Es zeigt sich zudem, dass Zukunftsorientierung und internationale Anerkennung die dominierenden Kriterien bei der Auswahl der Verfahren aus Anwendersicht sind. Die Hauptanlässe für die Bewertung sind Unternehmenstransaktionen und die Bewertung der eigenen Aktie. The empirical analysis shows the dominance of the DCF method in the context of company valuation in German CDAX companies. On the other hand, the income approach has become less important. For validity check the companies rely on the multiples method. Furthermore, future orientation and international recognition are the dominant criteria in the selection of processes from the user perspective. The main

weiterlesen

Multiples und Beta-Faktoren für deutsche Branchen

Der Lehrstuhl Finanzmanagement und Banken an der HHL Leipzig Graduate School of Management ermittelt vierteljährlich Multiplikatoren, Beta-Faktoren und Eigenkapitalkosten für den deutschen Kapitalmarkt und stellt diese auf der Internetseite www.finexpert.info und in CORPORATE FINANCE zur Verfügung. Die Daten zeichnen sich durch Transparenz und Nachvollziehbarkeit aus. Im Folgenden finden Sie die entsprechenden Daten zum Stichtag 13.01.2017. The Chair of Financial Management at HHL Leipzig Graduate School of Management publishes on a quarterly basis multiples, beta factors, and cost of capital for German industries. The information is available on the website www.finexpert.info and in the professional journal CORPORATE FINANCE. The data is characterized by transparency and traceability; the details of the used calculation methods can be reviewed in „Multiples und Beta-Faktoren für deutsche Branchen – Erläuterungen zu den Kapitalmarktdaten von www.finexpert.info und CORPORATE FINANCE“ in

weiterlesen

Value Investing: Status quo und Perspektiven

Value Investing ermöglicht risikoadjustierte Überrenditen. Durch neue Erkenntnisse der Kapitalmarktforschung und Bewertungsverfahren, die Implikationen von Ertragsrisiken und Insolvenzwahrscheinlichkeit erfassen, kann das Value Investing verbessert werden. So lassen sich z.B. Unternehmen mit niedrigem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) oder Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) aufteilen in solche, die tatsächlich unterbewertet sind (Preis/Wert < 1), und solche, deren niedriges KGV wegen hoher Ertrags- und Insolvenzrisiken angemessen ist. Value investing allows risk-adjusted excess returns. New gained knowledge on capital market research and valuation procedures, implying income risk and probability of default, can improve value investing. In this way companies with low price-earnings ratio (PER) or price-book value ratio (PBV) can be divided into in fact undervalued (price/value < 1) and those whose low PER is appropriate for high income and insolvency risks.

weiterlesen
Top