Kapitalmarkt

Wie Anleger die Zinskurve im Umfeld der Niedrigzinsen für sich nutzen können

– Analyse einer Zinsfuture-Strategie –

Die Zinsen sind auf historisch niedrigem Niveau. Allerdings ist die Zinskurve derzeit relativ steil. Dieser Beitrag zeigt auf, wie Anleger die steile Zinskurve für sich nutzen können. Die vorgestellte Strategie wird mittels Zins-Futures umgesetzt. Dabei ergeben sich zum einen Erträge aus der Differenz zwischen kurz- und langfristigen Zinsen, zum anderen werden barwertige Erfolge im Zeitablauf durch die steile Zinskurve generiert. The interest rates reached a historical deep level last year. However there is a significant steepness between the short and the long edge of the interest rate curve. In this article, we would like to illustrate a strategy to benefit from the steep interest curve. The strategy can be realised by interest rate futures. The profit will be generated by the difference between short- and longterm interest rates as well as positive effects by riding down the yield curve.

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Erhöhung der Portfolio-Effizienz: Der Fall nicht-traditioneller Anlagen

In diesem Beitrag wird das Potenzial Alternativer Investments – namentlich Hedgefonds, Private Equity und Immobilien – analysiert, die Portfolio-Effizienz zu steigern und so einen Mehrwert zu generieren. Es wird gezeigt, dass ein effizientes Portfolio aus Aktien, Anleihen und einer Auswahl mehrerer nicht-traditioneller Anlagen bestehen sollte. Auf diese Weise kann ein gut diversifiziertes Portfolio von einem verbesserten Rendite-Risiko-Profil profitieren. Schließlich sind im Rahmen der Portfolio-Optimierung die spezifischen Renditeverteilungen der alternativen Anlagen und die asymmetrische Risikoperzeption der Investoren zu beachten. Alternative Investments provide an opportunity to earn a reasonable return with manageable risk. Nevertheless, their return distribution have higher moments (skewness and kurtosis) that are not captured by their standard deviation measures. Thus, every standard method for portfolio optimization that uses alternative investments is likely to be inaccurate to

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Asset Allokation durch eine Best-of-three Assets Strategie

Bereits 1978 entwickelte Margrabe eine Methode für die Berechnung einer Austauschoption, wobei der Käufer das Recht erwirbt, am Ende der Laufzeit ein Asset gegen ein anderes zu tauschen. In der Praxis wird dies häufig mittels einer dynamischen Asset Allokation zwischen Aktien und Renten repliziert. Die Attraktivität der Strategie liegt in der strengen Regelgebundenheit. In diesem Beitrag wird die klassische Austauschoption auf drei Anlageklassen – DAX, Bund und Gold – erweitert und empirisch untersucht. In 1978 already Margrabe developed a method for calculating an exchange option where the holder has the right to exchange one asset for another at maturity. In practice this is replicated by dynamic asset allocation between shares and bonds. The strategy is strictly rules-based which makes it very attractive. This article extends the classic exchange option from two to three asset classes – DAX, Bonds and Gold – and empirically analyses the results.

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Zur Prognose von Marktrenditen mittels fundamentaler Bewertungskennzahlen

Die Prognosekraft fundamentaler Bewertungskennzahlen steigt mit dem Prognosehorizont. Auf 10-Jahres-Sicht erklären Kennzahlen wie Dividendenrendite, KBV, KGV und CAPE-Ratio (Shiller-KGV) rd. die Hälfte der zukünftigen Marktrenditeschwankungen. In der Out-of-Sample-Analyse zeigen sich das KBV und die CAPE-Ratio als besonders geeignete Informationsvariablen, um die zu erwartende durchschnittliche Marktrendite am deutschen Aktienmarkt über die nächsten zehn Jahre relativ erfolgreich anzunähern. The power of fundamental valuation ratios to forecast expected market returns increases with the forecast horizon. For 10-year horizons, variables based on dividend yields, P/B, P/E, and CAPE (Shiller P/E) ratios explain about half of the future market return variance. In out-of-sample tests, the P/B and CAPE ratios are inferred as particularly useful information variables to approximate the expected average 10-year market return on the German stock market.

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Earnings and revenue surprises: Ein Vergleich zwischen Unternehmen in Deutschland und den USA

Ein Earning bzw. Revenue Surprise, also ein Über- oder Unterschreiten der Markterwartungen bei Profit oder Umsatz, ist ein Phänomen, das bei nahezu jeder Veröffentlichung der Finanzzahlen eines Unternehmens auftritt. Im Rahmen dieser Arbeit werden 40 Quartale über einen Zeitraum von 2004 bis 2014 dahingehend untersucht, welche Kursreaktionen zu erwarten sind. Die Analyse bezieht sich auf über 2.000 Analystenschätzungen pro Stichtag und betrachtet alle Unternehmen, die im DAX und Dow Jones enthalten sind. An earning or revenue surprise is a phenomenon that occurs almost every time a company publishes its financial figures. In this article, we analyze 40 quarters over a period from 2004 to 2014 to determine which share price reactions can be expected. The analysis refers to over 2,000 analyst estimates per observation point and considers all companies included in the DAX and Dow Jones.

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„Smart Beta“ zwischen Fakt und Fiktion – wie smart sind alternative Indizes wirklich?

Der vorliegende Beitrag diskutiert die Vorteilhaftigkeit von „Smart Beta“-ETFs, die von der für Indexfonds üblichen Gewichtung nach Marktkapitalisierung zugunsten einer faktorbasierten Gewichtung abweichen. Kurz- bis mittelfristig können insbesondere mit Ein-Faktor-ETFs, die bisher den Großteil der angebotenen Smart Beta-ETFs darstellen, erhebliche Risiken einhergehen. Die bisherige Performance in Deutschland handelbarer Smart Beta-ETFs ist eher durchwachsen: weniger als 10% aller ETFs konnten bisher systematisch höhere Renditen erzielen als der Markt. This paper discusses the pros and cons of „smart beta“ ETFs, that, unlike traditional index trackers, weigh constituents according to their factor exposures instead of market capitalization. Especially single factor ETFs, representing the majority of the market, carry substantial risk in the medium term. Up to now, smart beta ETFs exhibit a rather moderate performance, as historically less than 10% of all funds systematically achieved excess

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Exchange Traded Commodities – Eine Analyse der Abbildungsgenauigkeit und möglicher Einflussfaktoren

Im vorliegenden Beitrag werden zunächst Exchange Traded Commodities (ETC) gegenüber den bekannteren Exchange Traded Funds (ETF) abgegrenzt. Im Anschluss folgt eine empirische Untersuchung aller in Deutschland klassisch abbildender ETCs hinsichtlich Korrelations-, Volatilitäts- und Tracking-Error-Eigenschaften auf Intraday- sowie Tagesschlusskursbasis, um insbesondere die Abbildungsgenauigkeit gegenüber den jeweiligen Underlyings und abzubildenden Rohstoffen darzustellen. Gehebelte oder inverse Produkte bleiben aufgrund von zu starken Verzerrungen der Ergebnisse dabei unberücksichtigt. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass insbesondere Währungsdifferenzen sowie Future-Komponenten zu erhöhten Abbildungsungenauigkeiten führen. In the present publication, Exchange Traded Commodities (ETC) are initially compared with better known Exchange Traded Funds (ETF). This comparison is followed by an empirical study of all ETCs classifying in Germany. Correlation, volatility and tracking error

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Impact Investings – ein Überblick zu einer neuen Form des Investierens

Der Beitrag startet mit der Begriffsbestimmung von Impact Investings und grenzt ihn zu nachhaltigen Geldanlagen ab. Danach wird das Eco-System der Kapitalanbieter und -nachfrager in Deutschland sowie deren rechtlichen und ökonomischen Beziehungen aufgezeigt. Speziell wird auf regulatorische Rahmenbedingungen eingegangen. Es folgt eine Beschreibung des Marktvolumens, eine Einschätzung der künftigen Marktentwicklung und die Beschreibung des Social Impact Bonds als interessantesten Prototyp von Impact Investings. Abschließend werden Zukunftsperspektiven diskutiert. The contribution starts with a discussion of the different understandings of Impact Investing, compares it to socially responsible investments and demonstrates the eco-system of impact investing with special references to contractual and economic relationships in Germany. The relevance of the regulatory environment and current market volume with its future potential is explained. The most interesting prototype of impact investing

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