Kapitalmarkt

Vorstandsvergütung im DAX und MDAX 2016

Die Studie untersucht über den Zeitraum von 2006 bis 2016 die Höhe und Zusammensetzung der Vorstandsvergütung in DAX und MDAX. Des Weiteren wird die Frage „pay for performance“ durch den Vergleich der Vergütung mit dem EBIT der Unternehmen geprüft. Hierbei sind im langjährigen Vergleich im Durchschnitt stabile Werte zu beobachten, weshalb Exzesse entgegen der öffentlichen Diskussion allenfalls im Einzelfall festzustellen sind. The paper analyses the absolute numbers and the composition of the executive compensation in DAX and MDAX for a period from 2006 to 2016. In addition „pay for performance“is tested by comparing the average compensation with the EBIT of the company. On average the results are stable over the evaluation period. Therefore, basically we cannot follow the public discussion regarding excesses in executive compensation, although there might be such in single cases.

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Investor Relations: Erwartungsmanagement durch zukunftsorientierte Werttreiberkommunikation

– Analyse am Beispiel des DAX30 unter Einbezug von Analystenprognosen –

In dieser Studie wurden die zukunftsorientierte Kapitalmarkt-kommunikation von Unternehmen (Guidance) anhand der IR-Präsentationen und die Streuungen von Analystenprognosen für die DAX30-Unternehmen aus I/B/E/S für den Zeitraum von Januar 2014 bis zum März bzw. April 2017 deskriptiv untersucht. Dabei zeigen sich zahlreiche interessante Unterschiede hinsichtlich der Guidance-Intensität für die einzelnen Werttreiber zwischen den DAX30-Unternehmen und den Wirkungen auf die Streuung der Analystenprognosen für wesentliche Werttreiber. Daraus werden Handlungsempfehlungen für die IR-Arbeit für den Umfang der Guidance abgeleitet. This study descriptively analyses forward-looking capital market communication (guidance) of the DAX30 companies, based on IR presentations and dispersions of analyst forecasts included in I/B/E/S for the period of January 2014 through March or April 2017. The results show several interesting differences between DAX30 companies in terms of guidance intensity for individual

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Erhöhung der Portfolio-Effizienz: Der Fall nicht-traditioneller Anlagen

In diesem Beitrag wird das Potenzial Alternativer Investments – namentlich Hedgefonds, Private Equity und Immobilien – analysiert, die Portfolio-Effizienz zu steigern und so einen Mehrwert zu generieren. Es wird gezeigt, dass ein effizientes Portfolio aus Aktien, Anleihen und einer Auswahl mehrerer nicht-traditioneller Anlagen bestehen sollte. Auf diese Weise kann ein gut diversifiziertes Portfolio von einem verbesserten Rendite-Risiko-Profil profitieren. Schließlich sind im Rahmen der Portfolio-Optimierung die spezifischen Renditeverteilungen der alternativen Anlagen und die asymmetrische Risikoperzeption der Investoren zu beachten. Alternative Investments provide an opportunity to earn a reasonable return with manageable risk. Nevertheless, their return distribution have higher moments (skewness and kurtosis) that are not captured by their standard deviation measures. Thus, every standard method for portfolio optimization that uses alternative investments is likely to be inaccurate to

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Zur Prognose von Marktrenditen mittels fundamentaler Bewertungskennzahlen

Die Prognosekraft fundamentaler Bewertungskennzahlen steigt mit dem Prognosehorizont. Auf 10-Jahres-Sicht erklären Kennzahlen wie Dividendenrendite, KBV, KGV und CAPE-Ratio (Shiller-KGV) rd. die Hälfte der zukünftigen Marktrenditeschwankungen. In der Out-of-Sample-Analyse zeigen sich das KBV und die CAPE-Ratio als besonders geeignete Informationsvariablen, um die zu erwartende durchschnittliche Marktrendite am deutschen Aktienmarkt über die nächsten zehn Jahre relativ erfolgreich anzunähern. The power of fundamental valuation ratios to forecast expected market returns increases with the forecast horizon. For 10-year horizons, variables based on dividend yields, P/B, P/E, and CAPE (Shiller P/E) ratios explain about half of the future market return variance. In out-of-sample tests, the P/B and CAPE ratios are inferred as particularly useful information variables to approximate the expected average 10-year market return on the German stock market.

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Earnings and revenue surprises: Ein Vergleich zwischen Unternehmen in Deutschland und den USA

Ein Earning bzw. Revenue Surprise, also ein Über- oder Unterschreiten der Markterwartungen bei Profit oder Umsatz, ist ein Phänomen, das bei nahezu jeder Veröffentlichung der Finanzzahlen eines Unternehmens auftritt. Im Rahmen dieser Arbeit werden 40 Quartale über einen Zeitraum von 2004 bis 2014 dahingehend untersucht, welche Kursreaktionen zu erwarten sind. Die Analyse bezieht sich auf über 2.000 Analystenschätzungen pro Stichtag und betrachtet alle Unternehmen, die im DAX und Dow Jones enthalten sind. An earning or revenue surprise is a phenomenon that occurs almost every time a company publishes its financial figures. In this article, we analyze 40 quarters over a period from 2004 to 2014 to determine which share price reactions can be expected. The analysis refers to over 2,000 analyst estimates per observation point and considers all companies included in the DAX and Dow Jones.

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Wie Anleger die Zinskurve im Umfeld der Niedrigzinsen für sich nutzen können

– Analyse einer Zinsfuture-Strategie –

Die Zinsen sind auf historisch niedrigem Niveau. Allerdings ist die Zinskurve derzeit relativ steil. Dieser Beitrag zeigt auf, wie Anleger die steile Zinskurve für sich nutzen können. Die vorgestellte Strategie wird mittels Zins-Futures umgesetzt. Dabei ergeben sich zum einen Erträge aus der Differenz zwischen kurz- und langfristigen Zinsen, zum anderen werden barwertige Erfolge im Zeitablauf durch die steile Zinskurve generiert. The interest rates reached a historical deep level last year. However there is a significant steepness between the short and the long edge of the interest rate curve. In this article, we would like to illustrate a strategy to benefit from the steep interest curve. The strategy can be realised by interest rate futures. The profit will be generated by the difference between short- and longterm interest rates as well as positive effects by riding down the yield curve.

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Asset Allokation durch eine Best-of-three Assets Strategie

Bereits 1978 entwickelte Margrabe eine Methode für die Berechnung einer Austauschoption, wobei der Käufer das Recht erwirbt, am Ende der Laufzeit ein Asset gegen ein anderes zu tauschen. In der Praxis wird dies häufig mittels einer dynamischen Asset Allokation zwischen Aktien und Renten repliziert. Die Attraktivität der Strategie liegt in der strengen Regelgebundenheit. In diesem Beitrag wird die klassische Austauschoption auf drei Anlageklassen – DAX, Bund und Gold – erweitert und empirisch untersucht. In 1978 already Margrabe developed a method for calculating an exchange option where the holder has the right to exchange one asset for another at maturity. In practice this is replicated by dynamic asset allocation between shares and bonds. The strategy is strictly rules-based which makes it very attractive. This article extends the classic exchange option from two to three asset classes – DAX, Bonds and Gold – and empirically analyses the results.

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„Smart Beta“ zwischen Fakt und Fiktion – wie smart sind alternative Indizes wirklich?

Der vorliegende Beitrag diskutiert die Vorteilhaftigkeit von „Smart Beta“-ETFs, die von der für Indexfonds üblichen Gewichtung nach Marktkapitalisierung zugunsten einer faktorbasierten Gewichtung abweichen. Kurz- bis mittelfristig können insbesondere mit Ein-Faktor-ETFs, die bisher den Großteil der angebotenen Smart Beta-ETFs darstellen, erhebliche Risiken einhergehen. Die bisherige Performance in Deutschland handelbarer Smart Beta-ETFs ist eher durchwachsen: weniger als 10% aller ETFs konnten bisher systematisch höhere Renditen erzielen als der Markt. This paper discusses the pros and cons of „smart beta“ ETFs, that, unlike traditional index trackers, weigh constituents according to their factor exposures instead of market capitalization. Especially single factor ETFs, representing the majority of the market, carry substantial risk in the medium term. Up to now, smart beta ETFs exhibit a rather moderate performance, as historically less than 10% of all funds systematically achieved excess

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