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Corona digitalisiert die deutsche Wirtschaft


Auch nach der Pandemie wollen Unternehmen stärker digitale Werkzeuge einsetzen. So planen 64% der Unternehmen, häufiger Online-Konferenzen einzuberufen. | © Coloures-pic/fotolia.com

Covid-19 hat die Welt fest im Griff. Welche Auswirkungen dies auf die Unternehmen und ihre Arbeitsabläufe hat, untersuchte das ifo Institut im Auftrag von Randstad Deutschland im zweiten Quartal 2020 mittels einer Befragung von knapp 800 deutschen Personalleitern. Bei der Mehrheit der deutschen Unternehmen (55%) hat die Corona-Pandemie den digitalen Wandel vorangetrieben. 31% der Unternehmen führten z.B. Computer-Programme zur Zusammenarbeit im Betrieb ein. Weitere 36% intensivierten die Nutzung bereits vorhandener digitaler Instrumente.

Auch nach der Pandemie wollen Unternehmen stärker digitale Werkzeuge einsetzen. So planen 64% der Unternehmen, häufiger Online-Konferenzen einzuberufen. 59% beabsichtigen, Konferenzen nicht mehr unbedingt persönlich zu veranstalten, 61% werden Dienstreisen dauerhaft einschränken. Die vermehrte Nutzung von digitalen Werkzeugen ist über alle Sektoren und Unternehmensgrößen hinweg sichtbar, bei großen Unternehmen jedoch am stärksten ausgeprägt.

Durchbruch für das Homeoffice

Corona brachte auch den Durchbruch für das Homeoffice. 73% der Unternehmen, die während Pandemie verstärkt auf das Arbeiten von zuhause setzten, planen laut der Umfrage auch in Zukunft mehr davon anzubieten. Obendrein will die Hälfte der Unternehmen, die ihr Homeoffice bislang nicht hochgefahren hatten, künftig mehr Möglichkeiten einräumen. Auch bei Unternehmen, die befürchten, dass Mitarbeiter im Homeoffice weniger produktiv sind, planen 61% umfangreichere Möglichkeiten der Heimarbeit einzuräumen, so die Analyse.

Weitere Informationen zur Randstad-ifo-Personalleiterbefragung finden Sie hier.

(Pressemitteilung ifo Institut vom 03.08.2020)


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