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Fehlende Fachkräfte und schlechte Gesetze bedrohen den Mittelstand


Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ist für den deutschen Mittelstand ein zunehmend existenzbedrohendes Problem. | © industrieblick / fotolia.com

Der Fachkräftemangel und der deutsche Gesetzgeber stellen die größten Gefahren für die Zukunft des deutschen Mittelstands dar. Das zeigt der Report „Unternehmensnachfolge“ der Beratungsgesellschaft BWS im Vorfeld der Veranstaltung BWS NachfolgerForum.

Demnach stufen 86% der Unternehmen den zunehmenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften als „lebensbedrohlich für die deutsche Wirtschaft“ ein. An zweiter Stelle steht die Angst vor einer wirtschaftsfeindlichen Gesetzgebung, die bei 80% der befragten Mittelständler grassiert. Für den Großteil der mittelständischen Unternehmer seien die von der Politik gesetzten Rahmenbedingungen die größten Hürden, stellen die Studienautoren fest.

Immerhin räumen knapp drei Viertel der Mittelständler laut Umfrage selbstkritisch eine nur mäßige Innovationskraft ein, auch in Ermangelung hochqualifizierter Fachkräfte. Über die Hälfte sieht hierbei die größte Gefahr in der digitalen Transformation, also der Umstellung auf digitale Geschäftsprozesse. 52% der Mittelständler sehen sich dadurch mit grundlegenden Marktveränderungen konfrontiert, die ihre Geschäftsmodelle teilweise völlig auf den Kopf stellen. Für ein Drittel der befragten Unternehmen resultiert hieraus nach eigener Einschätzung ein verschärfter internationaler Wettbewerb.

Weiterhin hat die Studie zutage gefördert, dass Finanzierungsfragen die mittelständische Wirtschaft keineswegs so stark belasten wie gemeinhin dargestellt. Laut Eigenauskunft stellt die Unternehmensfinanzierung nur für 40% der befragten Unternehmen eine Herausforderung dar.

(Pressemitteilung BWS vom 15.08.2018)


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