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Nur wenige aktive Fonds liefern den Anlegern einen echten Mehrertrag


Von den mehr als 5.100 in Deutschland zugelassenen Investmentfonds gelingt es lediglich 132, für die Anleger einen nennenswerten dauerhaften Mehrwert zu erzielen. | © Gina Sanders/fotolia.com

Von den mehr als 5.100 in Deutschland zugelassenen Investmentfonds gelingt es lediglich 132, für die Anleger einen nennenswerten dauerhaften Mehrwert zu erzielen, stellt eine bereits zum fünften Mal vom Wirtschaftsmagazin Capital zusammen mit dem Freiburger Analyse- und Investmenthaus Greiff Capital Management durchgeführte Analyse fest. 64 Produkten aus 17 Kategorien gelang es, langfristig überragende Renditen zu erzielen. Diese stammen meist aus Häusern, die sich als Seriensieger im Ranking des Magazins erwiesen haben.

Zum fünften Mal in Folge schafften es bei europäischen Aktien Fonds-Produkte von Comgest, Jupiter, MFS Investment Management und Spängler in die Sieger-Liste des Rankings. Bei US-Aktien zählt Janus Capital zu den Dauersiegern. Bei Anleihe-Fonds setzten sich erneut StarCapital, Lilux und Profonds durch, bei deutschen Standardwerten ist die Deutsche Asset Management mit DWS ganz vorn dabei.

Nur wenige aktive Fonds schlagen dauerhaft den Vergleichsindex

Für das diesjährige Capital-Fonds-Ranking hatten die Experten die Leistung von 5.161 Fonds aus insgesamt 23 Kategorien über den Zeitraum von drei, fünf und zehn Jahren untersucht und die Wertentwicklung mit der jeweiligen Benchmark verglichen. Davon blieben 226 Fonds übrig, die eine positive Information Ratio (IR) aufwiesen. Diese Kennziffer gibt an, wie viel Mehr-Rendite die Fondsmanger im Verhältnis zur Abweichung vom Index erzielten. In das Ranking wurden in diesem Jahr aber nur die Fonds aufgenommen, deren Information Ratio bei mindestens 0,3 lag. Dies waren 132 Fonds. Laut der Untersuchung schlagen die wenigsten Fondsmanager schlagen nachhaltig ihre Vergleichsindices.

Die Liste der 226 Fonds mit weiteren Daten und Analysen ist hier einsehbar.

(Pressemitteilung Capital/G+J Wirtschaftsmedien vom 22.06.2017)


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