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Steuerthemen werden für internatione Konzerne immer wichtiger


Mittlerweile ist die Disziplin „ausgewogene Steuerplanung“ wesentlicher Bestandteil der strategischen Überlegungen der Leitungsorgane geworden. | ©mpatma/fotolia.com

Am 08.10.2015 wurden 15 Maßnahmen des BEPS-Projekts der OECD/G20 genehmigt. Die Umsetzung der konkreten Empfehlungen wird weltweit die steuerlichen Rahmenbedingungen für Unternehmen nachhaltig beeinflussen.

Effiziente Steuerplanung“, „Schädlicher Steuerwettbewerb“ und „aggressive Steuergestaltungen“ – diese Themen werden im Lichte des sogenannten BEPS-Projekts zunehmend auf der Agenda international agierender Konzerne stehen. Vor diesem Hintergrund zeigt eine aktuelle Studie von Allen & Overy die zukünftigen Herausforderungen für internationale Konzerne auf. Dr. Gottfried Breuninger, Leiter der weltweiten Steuerrechtspraxis bei Allen & Overy: „Unternehmen müssen wegen der zunehmenden Bedeutung von Steuerfragen ihr Augenmerk stärker darauf richten, wie sich diese auf ihre gesamte Geschäftsstrategie auswirken und inwieweit sie dies gegenüber verschiedensten Adressatenkreisen – sei es gegenüber Investoren, Mitarbeitern oder der öffentlichen Hand – transparent machen. Die Studie verdeutlicht: Steuerplanung ist heutzutage keine isolierte Angelegenheit von Steuerabteilungen mehr, wenn und weil sich daraus weitreichende Auswirkungen auf das Gesamtgeschäft ergeben.

Steuerfragen werden als wichtiger Bestandteil der strategischen Überlegungen betrachtet.

Mittlerweile ist die Disziplin „ausgewogene Steuerplanung“ wesentlicher Bestandteil der strategischen Überlegungen der Leitungsorgane geworden.“ Fast drei Viertel (72%) der weltweit befragten Unternehmen schätzen Steuerfragen als für Gesamtstrategie „äußerst wichtig“ oder „sehr wichtig“ ein. Insgesamt gaben ebenso viele Unternehmen an, dass der von ihnen bei der Steuerplanung verfolgte Ansatz gelegentlich oder häufig im Widerspruch zu den Erwartungen ihrer Steuerbehörden steht. In Deutschland bestätigten dies 67% der befragten Unternehmen, in Großbritannien sogar 78%. Gleichzeitig gaben insgesamt 77% an, ihre Investoren würden zunehmend Einfluss auf ihre Steuerstrategie nehmen und einen besseren Datenzugang sowie finanzielle Einsparungen verlangen.

(Quelle: Pressemitteilung Allen & Overy vom 26.10.2015)


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