Bewertung

Value Investing: Status quo und Perspektiven

Value Investing ermöglicht risikoadjustierte Überrenditen. Durch neue Erkenntnisse der Kapitalmarktforschung und Bewertungsverfahren, die Implikationen von Ertragsrisiken und Insolvenzwahrscheinlichkeit erfassen, kann das Value Investing verbessert werden. So lassen sich z.B. Unternehmen mit niedrigem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) oder Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) aufteilen in solche, die tatsächlich unterbewertet sind (Preis/Wert < 1), und solche, deren niedriges KGV wegen hoher Ertrags- und Insolvenzrisiken angemessen ist. Value investing allows risk-adjusted excess returns. New gained knowledge on capital market research and valuation procedures, implying income risk and probability of default, can improve value investing. In this way companies with low price-earnings ratio (PER) or price-book value ratio (PBV) can be divided into in fact undervalued (price/value < 1) and those whose low PER is appropriate for high income and insolvency risks.

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Multiples und Beta-Faktoren für deutsche Branchen

Der Lehrstuhl Finanzmanagement und Banken an der HHL Leipzig Graduate School of Management ermittelt vierteljährlich Multiplikatoren, Beta-Faktoren und Eigenkapitalkosten für den deutschen Kapitalmarkt und stellt diese auf der Internetseite www.finexpert.info und in CORPORATE FINANCE zur Verfügung. Die Daten zeichnen sich durch Transparenz und Nachvollziehbarkeit aus. Im Folgenden finden Sie die entsprechenden Daten zum Stichtag 13.01.2017. The Chair of Financial Management at HHL Leipzig Graduate School of Management publishes on a quarterly basis multiples, beta factors, and cost of capital for German industries. The information is available on the website www.finexpert.info and in the professional journal CORPORATE FINANCE. The data is characterized by transparency and traceability; the details of the used calculation methods can be reviewed in „Multiples und Beta-Faktoren für deutsche Branchen – Erläuterungen zu den Kapitalmarktdaten von www.finexpert.info und CORPORATE FINANCE“ in

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Entwicklung eines fundamentalen Scoring Modells zur Aktienbewertung

Im vorliegenden Beitrag wird ein fundamentales Scoring Modell zur Aktienbewertung entwickelt. Das Kursziel basiert auf den absoluten Bewertungsverfahren der Discounted Cashflow-Methode sowie der Multiplikatormethode und wird durch eine Kennzahlenanalyse plausibilisiert. Das Modell wird am anonymisierten Beispiel eines börsennotierten Automobilzulieferers getestet. Hierzu wurden alle relevanten Kennzahlen hergeleitet und im Scoring Modell zusammengefasst. Im Resultat wird für die AG eine Kaufempfehlung in Form eines Strong Buy ausgesprochen. This article develops a fundamental scoring model for stock valuation. The received target share price is based on absolute valuation models as the Discounted Cashflow Approach and the Multiple Approach. It is furthermore checked and supported by different financial ratios. The model is tested for a listed automotive supplier. All relevant ratios are determined and integrated into the scoring model. The result shows a strong buy recommendation.

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Kapitalkostenstudie 2016: Wertmessung – quo vadis?

Die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat 2016 zum elften Mal eine Kapitalkostenstudie mit dem Ziel durchgeführt, die von den bilanzierenden Unternehmen im Rahmen des Impairment-Tests nach IFRS/IAS verwendeten Kapitalkosten zu erheben und auszuwerten. Die Studie stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wertmessung – quo vadis?“. Der Fokus der Studie liegt in der sachgerechten Abbildung von Performance- und Risikotreibern in der Planungsrechnung und in den Kapitalkosten. In 2016 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft published its eleventh edition of the KPMG cost of capital study which collects and analyzes the cost of capital used by companies in impairment tests in accordance with IFRS/IAS. The topic of this year’s study was „Valuation – quo vadis?”. The focus of the study is the appropriate mapping of performance and risk drivers in the planning as well as in derivation of the cost of capital.

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Internationaler Vergleich der Marktwert-Buchwert-Gegenwartswert-Lücke im Zeitablauf

Das Konzept der Marktwert-Buchwert-Gegenwartswert-Lücke und das daraus resultierende Zukunftspotenzial wird in dem vorliegenden Beitrag (und der zu Grunde liegenden Basisstudie) auf den DAX 30, den EURO STOXX 50 sowie den Dow Jones Industrial Average angewandt. Die Analysen erstrecken sich auf einen mehrjährigen Zeitraum (2013 bis 2018) unter Nutzung von Quartals- und Prognosedaten und unter Anwendung eines Klassifikationsansatzes, der die Erwartungen des Kapitalmarktes mit der wertorientierten (Führungs-)Sicht verbindet. The concept of the market-to-book to current-value-gap and the implied future potential has been applied to the DAX 30, EURO STOXX 50 as well as Dow Jones Industrial Average. Our analyses cover a multiyear period (2013 to 2018) based on quarterly and forecast data with the use of a classification scheme that combines capital market expectations with value-based management considerations.

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Extra-Financials in der Unternehmensbewertung

Extra-Financials (bspw. Managementqualität oder Nachhaltigkeits-Aspekte) haben häufig nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Unternehmenswert. Die Berücksichtigung im Bewertungsmodell fällt jedoch aufgrund der üblicherweise eher qualitativen Natur der Themen schwer. Im vorliegenden Beitrag werden zentrale Herausforderungen im Umgang mit dieser Informationsklasse diskutiert und Möglichkeiten der Abbildung einiger typischer Extra-Financial-Fälle im Bewertungsmodell anhand von Beispielen dargestellt. Extra-Financial Information (e.g. management quality or sustainability aspects) often has a quite material impact on the value of companies. Due to the rather qualitative nature of these aspects, adequately accounting for such valuation effects is, however, not an easy task. In this article, we discuss main challenges of analysis and valuation, and highlight – based on real world example cases – possibilities of how to include such information into a decision making model.

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Debt Beta als problemloses Konzept? – Motivationen, Theoriehintergrund und Praxisrelevanz

Debt Beta hat nach Eindruck des Verfassers mehr Eingang in die Bewertungspraxis als in die Bewertungstheorie gefunden. Der Beitrag zeichnet die Motivation und Begründung des Konzepts literaturgeschichtlich nach und prüft es auf seine Vor- und Nachteile. Es zeigt sich, wie wenig widerspruchslos und zum Zusammenhang passend die Argumentation zu und Verwendung von Debt Beta erfolgt. Assoziationen zum Konzept von Total Beta sind naheliegend. Debt Beta seems to be of more importance in valuation practice than in valuation theory. The paper traces back the motivation and the rationale of debt beta in literature and reviews the pros and cons. It will be shown how inconsistent the arguments for debt beta and its use take place. Associations to the concept of total beta arise.

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Neue Entwicklungen bei der Unternehmensbewertung im Gesellschaftsrecht

Die Bewertung von Unternehmen wird zum „Rechtsproblem“, wenn bei gerichtlichen Streitigkeiten unter Gesellschaftern der Wert eines Unternehmens festgestellt werden muss. Der Beitrag gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen bei der Unternehmensbewertung im Gesellschaftsrecht. Er behandelt ausgehend von neuen Gerichtsentscheidungen und Beiträgen im Schrifttum Rechtsfragen des Bewertungsziels, der Unterscheidung von Rechts- und Tatfragen, des Bewertungsstichtags und der Bindung an die vorhandene Unternehmensplanung. Business valuation becomes a „legal issue“ when it is court ordered as part of shareholder disputes. This essay gives an overview of the recent developments in court jurisdiction and academic literature on the topic of business valuation in company law. Particular emphasis is placed on the legal purpose of business valuation, the distinctions between questions of law and fact, the valuation date and the commitment to existing corporate planning.

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