M&A

Übernahmeprämien bei M&A – Eine empirische Analyse zum Einfluss von Käufermotivationen auf Übernahmeprämien

Übernahmeprämien (ÜP) stellen in der M&A-Praxis häufig einen integrierten Bestandteil von Übernahmeangeboten für börsennotierte Zielunternehmen dar. Der vorliegende Artikel untersucht den Einfluss unterschiedlicher Motivationen erwerbender Unternehmen auf die Höhe von ÜP. Die empirische Analyse basiert auf 1.807 ÜP, welche für europäische Zielunternehmen zwischen 1995 bis 2015 beobachtet wurden. Die empirische Analyse zeigt auf, dass erwartete Synergien, unmittelbarer Zugang zu neuen geographischen Märkten, vorhandene Überschussliquidität des erwerbenden Unternehmens sowie eine ineffiziente Ressourcennutzung des Managements des Zielunternehmens sich positiv auf die Höhe der ÜP auswirken. In Mergers & Acquisitions, takeover premiums represent often an integral part of takeover offers for publicly listed target firms. The following article analyses the impact of influencing motivations of acquiring firms on the observable levels of paid takeover premiums. The empirical analysis is based

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Cross-Border-Akquisitionen und Shareholder Value – Eine Analyse von CEE-Transaktionen

In den vergangenen Jahren verfolgten viele österreichische Unternehmen die Strategie, in mittel- und osteuropäische Länder zu expandieren. Dieser Beitrag geht der Frage nach, ob Cross-Border-Transaktionen zwischen 1998 und 2010 werterhöhend waren. Demnach konnten Aktionäre bei Fusionen und Übernahmen in den CEE-Markt in diesem Zeitraum signifikant positive abnormale Renditen rund um den Ankündigungszeitpunkt erzielen. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Shareholder der akquirierenden Unternehmen eine verbesserte operative Performance antizipieren konnten. Im Gegensatz dazu waren die Transaktionen in die westlichen etablierten Märkte nicht werterhöhend für die Aktionäre der akquirierenden Unternehmen. Over the last few years, many companies from Western Europe expanded into CEE. Despite the high number of transactions, it remains unclear whether those deals paid off and how they performed in comparison with deals within Western countries. This paper answers these questions by examining

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Obliegenheitsverletzung durch die Sicherungsabtretung von Gewährleistungsansprüchen aus dem Unternehmenskaufvertrag bei bestehender W&I-Versicherung

Käufer von Unternehmen sichern sich zunehmend auch in Deutschland über sog. Warranty & Indemnity-Versicherungen (W&I-Versicherungen) ab. Wird für die Finanzierung des Kaufpreises Fremdkapital benötigt, müssen die Käufer ihre Gewährleistungsansprüche aus dem Unternehmenskaufvertrag üblicherweise zur Sicherheit abtreten. Diese Sicherungsabtretung birgt das Risiko einer Obliegenheitsverletzung im Hinblick auf die W&I-Versicherung, welches es zu vermeiden gilt. Also in Germany the use of warranty and indemnity (W&I) insurances in private company acquisitions has become much more established in the past few years. Purchasers financing the purchase price normally have to assign their warranty claims arising under the sale and purchase agreement by way of security. This security assignment bears the risk of a violation of obligation with regard to the W&I insurance, which has to be avoided.

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Einflussfaktoren auf das M&A-Geschehen 2016: Neue Übernahmedynamik deutscher Unternehmen?

– Tagungsbericht zur zehnten Konferenz zu M&A und Private Equity 2016 der Frankfurt School of Finance & Management –

Dieser Beitrag präsentiert die wesentlichen Themen und Erkenntnisse der zehnten Konferenz „M&A und Private Equity 2016“ der Frankfurt School of Finance & Management vom 28.09.2016. Dabei wurden vor allem das gegenwärtige M&A-Geschehen sowie wesentliche Einflussfaktoren beleuchtet. Im Fokus stand die Frage, inwiefern von einer neuen Übernahmedynamik deutscher Unternehmen gesprochen werden kann. The article presents the main issues and findings of the tenth Conference on „M&A and Private Equity 2016“ of the Frankfurt School of Finance & Management on 28/09/2016. The speakers primarily examined the current M&A events as well as crucial influencing factors. Thereby, they focused on the question whether acquisitions of German companies have been pursued with a new dynamism.

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Erfolgsfaktoren von Buy & Build-Strategien in Private Equity Buyouts

Die Autoren untersuchen das Potenzial von Buy & Build (B&B)-Strategien bei Private Equity Investments hinsichtlich ihres Einflusses auf die Deal Performance auf Basis eines proprietären Datensatzes. B&B-Deals sind ein relevantes Phänomen mit überdurchschnittlicher Performance. Der Beitrag arbeitet unterschiedliche Werthebel erfolgreicher B&B-Strategien in Bezug auf Deal, PE-Sponsor und Branchen-Charakteristika heraus. The authors examine the potential of buy & build (B&B) strategies under private equity ownership regarding their influence on deal performance based on a proprietary dataset. B&B deals are a relevant phenomenon with above-average performance. The paper at hand decomposes performance into its underlying drivers and highlights successful B&B value creation strategies regarding deal, PE sponsor and industry characteristics.

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Do M&A deals create or destroy value? A meta-analysis

It is often assumed that M&A transactions destroy rather than create value. This study employs meta-analytical techniques to evaluate the outcomes of M&A transactions empirically. In total, 55,399 transactions between 1950 and 2010 extracted from 33 previous M&A studies have been examined. The results confirm that M&A transactions predominantly do not have a positive impact on the success of a company. A moderator analysis indicates that the type of M&A (domestic vs. cross-border transactions) influences the performance. Oft wird angenommen, dass M&A-Transaktionen eher wertzerstörend als -schöpfend sind. Diese Studie versucht mithilfe einer Meta-Analyse den Erfolg von M&A-Transaktionen empirisch zu bewerten. Insgesamt wurden 55.399 Unternehmenstransaktionen zwischen 1950 und 2010 aus 33 verschiedenen Studien herangezogen. Die Ergebnisse bestätigen, dass M&A-Transaktionen in der Mehrzahl der Fälle keinen positiven Einfluss auf den Erfolg von Unternehmen haben. Eine Moderatoren-Analyse zeigt

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Debt-Equity-Swap – Die Beteiligung an Unternehmen im Rahmen von „distressed debt investing“

Die Umwandlung von Fremd- in Eigenkapital ist zu einem anerkannten Restrukturierungsinstrument geworden. Nach US-amerikanischem Recht ist es geübte Praxis, dass Investoren das Instrument auch gezielt dazu nutzen können, die Kontrolle über ein Unternehmen zu erlangen. Die Idee, auf diese Weise in Unternehmen zu investieren (distressed debt investing), hat mittlerweile auch den europäischen Markt erreicht. Dieser Aufsatz gibt einen Überblick über den Mechanismus von Debt-Equity-Swaps – im Allgemeinen – und seinen Einsatz in Insolvenzplanverfahren – im Besonderen –, um davon ausgehend die taktische Herangehensweise und die Rahmenbedingungen von gezielten Investments in notleidende Unternehmen mit dem Ziel der Übernahme zu beleuchten. The conversion of debt into equity has become an established tool to restructure a company in crisis. Under US-law it is well known practise that investors may use this tool to take over the ownership of a company. The idea of such distressed investments has entered

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Die Kosten des „Taking Private“ in Deutschland – Eine empirische Untersuchung

In diesem Beitrag werden erstmals die gesamten Kosten eines „Taking Private“ für ein Sample von 38 deutschen Übernahmen ermittelt. Unsere ersten Ergebnisse zeigen, dass die gesamten Kosten mit abnehmender Anteilsquote des Bieters im Zeitpunkt des Übernahmegebots steigen; Grund hierfür ist eine höhere gebotene Übernahmeprämie. Die zusätzlichen Kosten für den Erwerb der „restlichen“ Anteile durch Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge, Squeeze-Outs etc. liegen leicht oberhalb des jeweiligen Übernahmeangebots. This paper provides first evidence for the total cost of taking private for a sample of 38 German takeovers. Our results suggest that the total costs are higher for bidders starting the takeover offer with a lower ownership stake in the target corporation due to a higher takeover premium offered. We also find that the additional costs of acquiring the remaining shares through domination and profit and loss transfer agreements, squeeze-outs etc. are slightly higher than the takeover

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